Im Dschungel von Calais – Frankreich

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Bonjour aux réfugiés à Calais!
Wir, das Berliner Team von Al Ard  sind mit verschiedenen Projekten in der Flüchtlingshilfe aktiv .
Wir haben in den letzten Wochen Winterkleidung und Sachspenden für die Flüchtlinge im autonomen Camp gesammelt und uns am 18.09.15 auf die lange Reise zu ihnen nach Frankreich gemacht.
Für viele von uns war es das erste Mal im Dschungel von Calais…


„Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt…oder einem Spendenkarton.“


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Calais eine kleine beschauliche Hafenstadt im Norden Frankreichs.
72.000 Einwohner, manche Häuser erinnern mich an die typischen Vorstadthäuser in England, es ist ruhig am Hafen, Möwen kreisen, die Luft riecht salzig und die ersten Sonnenstrahlen begrüßen uns als wir nach 12 Stunden Fahrt von Berlin in Calais ankommen.

Die Stadt ist sehr idyllisch mit ihrem Fährhafen, dem weichen Sandstrand mit seinen selbstgezimmerten Strandhäuschen und den wunderschönen Sonnenuntergängen.

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Wir beziehen unsere Zimmer in der Jugendherberge und ruhen uns ein paar Stunden aus.
Später geht es in den Dschungel, den ich bisher nur aus Berichten oder Videos kenne.
Eine Parallel- Welt neben dem idyllischen Sonnenuntergang, ein Flüchtlingscamp, in dem geschätzt zwischen 3000 und 5000 Flüchtlinge leben – so genau weiß das wohl niemand.

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Flüchtlinge, gestrandet in Calais mit der Hoffnung, irgendwann einen Weg zu finden, oder den richtigen LKW zu erwischen, der sie nach England bringt.

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Auch innerhalb Calais sieht man vereinzelt kleine Zeltdörfchen unter Vordächern, Flüchtlinge in kleinen Gruppen begegnen einem in den Straßen .
Manche vermummt mit Halstüchern vor dem Gesicht, deren Augen in zwei Sekunden Blickkontakt soviel erzählen das es keine Worte mehr braucht.
Die Anzeichen auf die Nähe Dschungels sind unübersehbar, je näher man Richtung Hafen kommt.
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Es gleicht einer Festung…
…die Zufahrtstraßen zumtest
Hafen und der Fähre.

Umzäunt mit
weißem Stacheldrahtzaun

Doppelt und dreifach
gesichert!

Polizei uns Security
patroullieren,
Tag und Nacht
mit Hunden.

Flüchtlinge
sitzen vereinzelt
auf den Verkehrsinseln.


„Warten auf das Glück und den LKW der nach England fährt“!


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Jede Nacht aufs Neue ein Katz -und- Mauspiel mit der Polizei.
Jede Nacht aufs Neue einen Weg durch den Zaun zum Eurotunnel finden.
Jede Nacht aufs Neue…
Die Bilder der Youtube- Videos schieben sich vor meine Augen, Menschen die Türen eines LKWs öffnen um zu sehen ob dieser nach England fährt.
Menschen, die zehn Minuten Glück hatten, sich verstecken konnten um dann spätestens von den Hunden des Zollbeamten im Verladehafen entdeckt zu werden.
Türe auf, die Maus muss raus, Türe zu und die Menschen verschwinden in der Nacht.
Morgen ist ein neuer Tag, mit vieleicht neuen Möglichkeiten .
Und für uns heute der erste Tag im Dschungel.


Tag 1. Spendenvergabe will gelernt sein…


Wir brechen mit dem ersten Auto auf, einem vollbeladenen 7,5t und sind alle gespannt, was uns erwartet.
Von der Anhöhe aus sieht man rechts die Zelte, auf der Straße zum Camp herrscht buntes Treiben, Gendarmerie in voller Montur kommt uns entgegen, Menschen sitzen, warten, laufen umher und…


…man riecht den Dschungel, bevor man ihn sieht!


…der Geruch von Müll und verbranntem Plastik schlägt einem schon auf der Straße zum Dschungel entgegen.
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t1Unseren LKW parken wir an der Eingangsstraße zum Camp, einige liefen uns schon auf der Anfahrt zur Straße hinterher .
Es werden immer mehr, die Menschen stehen dicht gedrängt direkt vor unserer Ladeluke, wir bitten sie : Please go back, go back!
Damit wir überhaupt imstande sind, die Türen zu öffnen.

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t3Es herrscht Gedränge und Chaos, immer mehr strömen zu uns, unsere Rufe :
„Please build a line“, gehen in der Menge unter.
Wir beginnen mit der Verteilung, zwischen drei Flüchtlingen bricht ein Streit um einen einzelnen Karton aus, die Stimmung wird zunehmend angespannt.
Bevor die Situation  uns zu entgleiten droht und die Menschen womöglich noch unseren LKW stürmen, entscheiden wir uns, die Aktion abzubrechen.
Klappe zu, durchatmen und neu koordinieren.
Viel sind wir nicht losgeworden an diesem Tag und wir haben neben dem LKW noch einen anderen vollbeladenen Sprinter .
Von einem englischen Helfer erfahren wir von einem Warehouse welches Spenden für das Camp annimmt und koordiniert.
Dort könne man uns auch weiterhelfen was die Spendenverteilung betrifft, wir seien nicht die ersten, denen es so ergangen ist, erzählt er uns mit einem Lächeln.
„Das wird schon“ sagt er, gibt uns die Adresse des Warehouses und verschwindet in Richtung Camp.
Erschöpft von diesen ersten Eindrücken parken wir unseren LKW und machen uns ebenfalls auf den Weg ins Camp.
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Ein kleines Stück Heimat…ein kleines Stück Geborgenheit!


Es herrscht eine angenehm-entspannte Atmosphäre, in der man sich sofort wohl fühlt.
Manche sitzen vor ihren Hütten, essen, trinken Tee, lächeln und grüßen uns.
Nein, der Dschungel ist nicht nur eine wilde Ansammlung von Zelten und selbstgebauten Hütten zwischen…

…Müll4
…Leben ohne Strom und fließend Wasser8
und selbstgezimmerten Toilettenhäuschen14

Die Menschen haben sich hier inmitten der widrigen Bedingungen etwas aufgebaut.

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Es gibt Shops in denen man Lebensmittel und Getränke kaufen kann, provisorische Restaurants, einen Fahrradverleih, eine Bibliothek, mehrere Moscheen, sowie eine Schule in der Freiwillige den Flüchtlingen Französisch-Unterricht geben.
Wir laufen weiter und kommen an einen Platz mit einer Kirche.

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Ich ziehe meine Schuhe aus und betrete den Raum.
Es ist still und friedlich, ich betrachte die verschiedenen Gegenstände die die Flüchtlinge dort zusammengetragen haben, um sich ihren eigenen, kleinen heiligen Ort zu schaffen.
Brennende Kerzen, Heiligenbilder an der Wand, ein paar Kreuze und Rosenkränze liegen auf einem Holztisch sogar eine Weihwasserschale steht in der Ecke.
Ich selbst bin nicht gläubig und doch haben mich Kirchen immer fasziniert, da sie, wie ich finde, eine besondere Ruhe ausstrahlen.
Hier bekommt man sehr schnell eine Vorstellung davon, wie wichtig solch ein Ort für die Menschen im Camp sein muss.i
Fernab der Sorgen, des täglichen Überlebends, den Geschehnissen und Erinnerungen von Krieg, Verfolgung, Verlust den viele erlitten haben.
Eine bisschen Ruhe ,innere Einkehr, Nachdenken, Beten, ein kleiner Ort der Geborgenheit für die Seele.
Ehrfürchtig und ein wenig sprachlos begebe ich mich über die Teppiche wieder nach draußen.
Ich ziehe meine Schuhe an, und wir wandern weiter durch das Camp vorbei an den Shops in Holzhütten, den Zelten, dem Müll, und den Menschen, die trotz ihrer Lage so viel Positives ausstrahlen.
Mir ist an diesem Tag kein einziges trauriges Gesicht begegnet.
Stattdessen erlebt man Freundlichkeit, Lächeln und ein „Du bist hier Willkommen bei uns – Gefühl“.
Davon könnten sich manche Meckertanten und Onkels die sich schon aufregen, wenn der Gartenzwerg vom Nachbar nicht genau im 90-Grad-Winkel steht, eine gehörige Scheibe abschneiden.
Mit dem Kopf voller Bilder und Eindrücke von unserem ersten Tag machen wir uns auf den Weg in die Jugendherberge.
Ich gehe noch mit Clara an den Strand… abschalten, verarbeiten, dem Meer lauschen.f
Morgen geht es weiter…


Tag 2: Warehouse, eine kleine Panikattacke und die ersehnte Rettung!


Früh am Morgen brachen wir auf zu dem besagten Warehouse, das uns der nette Engländer genannt hatte.
Wir hatten geplant, soviel wie möglich im Warehouse abzuliefern, und danach mit den Essenspaketen und dem Rest ins Camp zu fahren.
Dort angekommen wurden wir auch gleich von einem Engländer empfangen der bei schönstem Sonnenschein eine russische Wintermütze trug.
Vieleicht ist dies ja gerade der neuste Trend in England, oder die Engländer sind  wirklich ein wenig verückt dachte ich mir.
Doch egal, er klärte uns kurz darüber auf wie der Ablauf ist, und wir begannen mit dem Ausladen und Sortieren.
Männerkleidung, Schuhe…alles kam in die große Lagerhalle wo viele Helfer dabei waren die verschiedenen Dinge zu ordnen.

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Shoes yes, but only working boots and no shoes with thin sohle, we also don´t need any stuff for woman or children.
(Schuhe ja,aber nur Arbeitsschuhe,keine mit dünnen Sohlen, und wir benötigen nichts für Frauen oder Kinder).

Erklärte uns daraufhin eine  Engländerin die unsere Schuhe entgegen nahm,  akribisch in unsere Kartons linste und die Kinderschuhe und Frauenkleidung entdeckte .
Manche Sätze können kleine Welten zerstören, in diesem Fall unsere.
Nun standen wir da, mit unserem zu zwei Dritteln leeren LKW, der am nächsten Tag wieder in Berlin sein musste, und dem immer noch sehr vollen Sprinter.
Ratlosigkeit und eine kurzzeitige Panikattacke beschlich uns, bei dem Gedanken mit einem fast leeren LKW und einem fast vollen Sprinter, für den so viele Menschen in Berlin gespendet hatten, wieder dorthin zurückzukehren.
Schließlich waren wir hierhergefahren, um den Flüchtlingen zu helfen und ihnen auch alle Spenden zukommen zu lassen.
Die Rettung kam in Form von einer Engländerin, welche  Kontakt zu Emmaus (Vergleichbar mit unserer Caritas) hatte, die unsere Kleiderspenden und die Kinderschuhe für ein Frauencamp sehr gerne nehmen würden.
Wir könnten die Spenden in zwei Stunden bei ihnen abliefern.
Glücklich und erleichtert packten wir die restlichen Essens – und Hygienepakete für unseren späteren Besuch im Camp.
Dorthin würden uns auch zwei Engländer begleiten, die uns in die Spendenausgabe einweisen, damit sich das Chaos des ersten Tages nicht wiederholte.
Wir verabredeten, dass wir sie abholen würden, sobald wir wieder von Emmaus zurück seien.
jNun machten wir uns auf, um die restlichen Spenden für Frauen und Kinder abzuliefern.

Das Gelände lag 40km entfernt von Calais auf einem alten wunderschönen Bauernhof.
Wir wurden sehr herzlich in Empfang genommen und begannen sogleich alles in ihren LKW umzuladen.
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Man unterhielt sich noch lange und sie sagten, wir seien jederzeit herzlich eingeladen, auf dem schönen alten Gutshof zu übernachten.

Nach vielen Umarmungen und einem Gruppenfoto zum Abschied hmachten wir uns auf ins Warehouse, um die beiden Engländer abzuholen.

„Two persons are inside the truck handing out the stuff, the others are outside to build a line…“ Wir bekamen eine sehr genaue Einweisung zur Spendenausgabe und fuhren danach gemeinsam mit den Engländern Richtung Dschungel.
Wir parkten dieses Mal an einem anderen Eingang, der weniger überlaufen war, und begannen mit der Ausgabe der Essen- und Hygienepakete.

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Die abgesprochene Vorgehensweise funktionierte super, es gab keinerlei Gedränge und wir konnten in aller Ruhe unsere restlichen Spenden verteilen.

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Süßer Tee, Reis mit Bohnen und eine Wasserpfeife!


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Wir gingen noch einmal ins Camp, machten Halt an einem Shop, um uns eine Dose Cola zu kaufen und kamen dort  mit einem Deutsch sprechenden Afghanen ins Gespräch.
Er lebt seit 4 Monaten im Dschungel, und berichtete uns über die schlimmen Zustände und auch darüber, dass von Seiten Frankreichs kaum Hilfe kommt.
Nach einer Weile verabschiedeten wir uns von ihm und gingen weiter.


Wie geht es dir? Mir geht es gut. Eine kleine Deutschstunde.


Wenig später trafen wir auf eine Gruppe Sudanesen, die uns zu sich ans Lagerfeuer einluden.
Man kam schnell ins Gespräch und erneut beeindruckte es mich sehr, mit welch einer Herzlichkeit man hier integriert und aufgenommen wird, als würde man sich nicht erst seit 5 Minuten kennen, sondern als hätte man schon einige Male zusammen gesessen und geplaudert.
Die Bedingungen, unter denen sie hier leben müssen, sind mehr als primitiv.
Die Küche besteht aus einer kleinen Europalette, auf dem der die Lebensmittel stehen.
In einem alten verbeulten Topf, der bei uns schon lange im Sperrmüll gelandet wäre, kochte einer der Sudanesen über dem Feuer Tee für uns, und ich beobachtete schmunzelnd, wie er gefühlt die halbe Packung Zucker in den Topf schüttette.

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Als ich an meinem süßen Tee nippte, kam ich mit Abdul ins Gespräch.
Er bat mich auf Englisch, ob ich ihm nicht ein wenig Deutsch beibringen könnte?
Natürlich, sehr gerne, erwiderte ich und er strahlte und lächelte über beide Augen wie ein Honigkuchenpferd.

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Wir haben sehr viel gelacht bei unserer ersten Deutschstunde, und ich versprach, dass ich ihm das nächste Mal ein Deutsch-Arabisch- Buch für Anfänger in den Dschungel mitbringen würde.
Es war früher Abend, als wir uns von ihnen verabschiedeten, mit dem Versprechen dass man sich auf jeden Fall  wieder sieht.

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Mittlerweile hatten wir alle Hunger, schließlich waren wir schon seit dem frühen Morgen unterwegs.
Wir entdeckten eine selbstgebaute  Holzhütte, in welcher ein Syrer ein kleines Restaurant eröffnet hatte.
Dort bestellten wir Reis mit Bohnen und schwarzen Tee.
Der Raum war nicht sehr groß, und doch sehr gemütlich.
Man vergisst inmitten dieser entspannten, geselligen Stimmung sehr schnell, wo man sich eigentlich befindet, es könnte auch eine gemütliche arabische Bar irgendwo in Berlin sein.
Nur dass dort das Mobiliar eventuell etwas moderner und die Wände nicht aus Holz gebaut wären.
Tische gibt es nicht, stattdessen sitzt man auf einer Art Podest, das mit Teppichen ausgelegt ist.
Wir zogen unsere Schuhe aus und setzten uns zu ein paar jungen Männern.

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Nach dem Essen bestellten wir für alle eine Wasserpfeife und ich unterhielt mich mit dem jungen Syrer, der rechts von mir saß.
Er erzählte mir über sein Leben im Camp, über die unmenschlichen Zustände, die wahrlich nicht zu übersehen sind.
Über seine zahlreichen Versuche, auf einen LKW zu gelangen, und von seinem Cousin, der vor ein paar Tagen starb als er von der Polizei erwischt und vom LKW gestürzt war.
Er wolle es morgen wieder versuchen, so lange bis es klappt…
Das knattern eines Stromgenerators unterbrach kurzzeitig unser Gespräch.
Mittlerweile war es dunkel geworden, und da es natürlich auch keinen Strom gibt, behelfen sich die Menschen  mit alten benzinbetriebenen Stromgeneratoren.
Die Glühbirne im Raum erwachte flackernd zum Leben und draußen knatterte der Generator fröhlich vor sich hin.
Wir saßen noch lange zusammen an diesem Abend, der für mich persönlich eine der besonderen Erinnerungen an den Dschungel ist.


Aus dem Dschungel, in den Dschungel, mit der lieben Biene Maja.


Es war schon spät, als wir uns verabschiedeten und uns auf den Weg zum Auto machten.
Wir hatten noch eine lange nächtliche Fahrt vor uns, zurück in den Großstadtdschungel Berlin.
Ein letztes Mal wanderten wir vorbei an der einzigen Dixie-kloreihe im ganzen Camp, an den Zelten, den Lagerfeuern um die sich die Menschen scharen, hindurch durch das bunte, nächtliche Treiben – der Dschungel schläft nie.
Ein Mann kam mir auf dem Rad entgegen, vollbeladen mit Plastiktüten und Kartons.
In der Ferne erkannte ich das Auto von Sebastian, einem Deutschen, der schon sehr lange im Dschungel aktiv ist.
Wir verabschiedeten uns von ihm und als wir weiter Richtung Auto liefen, dröhnte auf einmal in voller Lautstärke das Lied der Biene Maja aus dem Auto.

Wir brachen in Gelächter aus und sangen mit, im Dschungel weiß man eben nie was einen erwartet und was er für den einzelnen bereit hält.
So viele Bilder, Begegnungen, Eindrücke und für uns zum Abschied  Biene Maja.

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The End


Danksagung
Wir Bedanken uns herzlich bei allen Spendern, Sponsoren und fleißigen Helfern die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.

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